Datenschutz

 

Wie Sie in der Presse sicher mitbekommen haben, ist seit 25.05.2018 die neue Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) in Kraft getreten. Diese hat auch Auswirkungen für Sie als selbständige Tagespflegeperson. Unabhängig von dieser neuen Regelung gilt für Sie bereits jetzt schon:

 

1. Sozialdatenschutz (wenn Sie persönliche Daten vom Jugendamt oder den Eltern übermittelt bekommen, d.h. Name, Adresse, Geburtsdaten des Tagespflegekindes und dessen Familie usw. dürfen diese ohne Einwilligung der Betroffenen an keine dritte Personen weitergegeben werden, außerdem müssen Unterlagen mit personenbezogenen Daten verschlossen aufbewahrt werden bzw. im Computer gespeicherte Dokumente passwortgeschützt werden)

 

2. Schweigepflicht

(Die Eltern und die Tagespflegeperson verpflichten sich, über alle Angelegenheiten, die den persönlichen Lebensbereich ihrer Familie betreffen Stillschweigen zu bewahren. Dies gilt auch für die Zeit nach Beendigung des Tagespflegeverhältnisses. Ausgenommen sind Informationen, die aufgrund einer Gefährdung des Kindeswohls dem Jugendamt mitgeteilt werden müssen)

Seit 25.05.2018 gilt nun auch für Sie als selbständige Tagespflegeperson eine noch weiter reichende Verpflichtung zum Schutz personenbezogener Daten der betreuten Kinder und ihrer Eltern nach der DS-GVO.

1. Tagespflegepersonen, die personenbezogene Daten (Namen, Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten usw.) im Computer, speichern, müssen ein Verfahrensverzeichnis erstellen – (Muster siehe:  https://www.lda.bayern.de/media/muster_1_verein_verzeichnis.pdf)

Näheres hierzu weiter unten!

2. Sie müssen nun auch folgende Maßnahmen regelmäßig durchführen und dokumentieren diese am besten als IT-Sicherheitskonzept.

regelmäßige Aktualisierung ihrer Hard- und Software

  • regelmäßiger Passwortwechsel

  • Verschlüsselung (vor allem von E-Mails)

  • aktueller Virenschutz

  • Firewall

  • Löschung nicht mehr benötigter Daten

3. Falls Sie eine Homepagebetreiben, muss diese eine Datenschutzerklärung und ein Impressum besitzen.

4. Das neue Datenschutzrecht verlangt, dass der Verantwortliche nachweisen kann, dass die betroffene Person in die Verarbeitung ihrer Daten eingewilligt hat, somit muss dies schriftlich dokumentiert werden.
Im Anhang finden Sie einen Vorschlag, wie Sie dies für die Tagespflege in der Zusammenarbeit mit den Eltern regeln könnten.

Wir empfehlen Ihnen, für alle bereits laufenden und künftigen Tagespflegeverhältnisse, zunächst die beigefügten Anlagen der Entbindung von der Schweigepflicht und der Einwilligung in die Datenverarbeitung von den Eltern unterschreiben zu lassen und dem Betreuungsvertrag hinzuzufügen, gerne dürfen Sie auch eigene Formulare entwerfen.

In absehbarer Zeit werden wir unseren Muster-Betreuungsvertrag entsprechend anpassen, wir wollen diese Änderung aber noch mit unserem Datenschutzbeauftragten im Haus absprechen, um sicher zu gehen, dass die Formulierungen Ihnen die entsprechende Rechtssicherheit geben.

Allen Tagespflegepersonen, die derzeit eines oder mehrere Tageskinder betreuen, werden wir die Broschüre „Erste Hilfe zur Datenschutzgrundverordnung für Unternehmen und Vereine“ kostenlos zusenden. Darin können Sie sich noch einmal umfassend über die Thematik informieren. Bitte erschrecken Sie nicht, viele der darin genannten Maßnahmen treffen auf Sie nicht zu, beispielsweise brauchen Sie keinen Datenschutzbeauftragten zu benennen …, allerdings müssen Sie sich vor allem Gedanken über das sogenannte „Verarbeitungsverzeichnis“ machen, dieses muss jede Tagespflegeperson individuell anfertigen, was dabei zu beachten ist, wird in Kapitel 3 der Broschüre erklärt. Auch ist es wichtig, sich über die Folgen einer Datenschutzverletzung im Klaren zu sein, d.h. welche Maßnahmen man ergreifen muss, wenn z.B. das Handy mit den Nummern, Adressen und Fotos der Tageskinder verloren geht oder gestohlen wird…

Einen sehr guten Überblick über häufig gestellte Fragen zur Datenschutzgrundverordnung haben wir auf der Homepage des Bundesverbandes Kindertagespflege gefunden:

https://www.bvktp.de/kindertagespflegepersonentagesmuetter-tagesvaeter/datenschutz-in-der-kindertagespflege/

Dort können telefonisch oder per Mail auch weitere Fragen gestellt werden.

Diese Fragen und Antworten des Bundesverbandes finden Sie ebenfalls in der Anlage zu diesem Schreiben.

Wir werden uns bemühen, Ihre Anliegen und Fragen zu diesem Thema zu klären und zu dieser sehr komplexen, rechtlichen Thematik im Herbst eine zusätzliche Fortbildung anbieten, den konkreten Termin teilen wir Ihnen sobald möglich mit.

 

Familienfest 2018

Am Sonntag, den 29.07.2018 findet bereits zum 10. Mal das Familienfest des Landkreises Passau statt, dieses Jahr auf der Schlosswiese in Ortenburg. Verschiedene Bereiche des Landkreises sowie örtliche Vereine und Einrichtungen bieten hier Familien ein tolles Rahmenprogramm zum Ferienstart. Wir präsentieren hier zum zweiten Mal den Fachbereich der Kindertagespflege, d.h. wir basteln zusammen mit Tagesmüttern aus der Umgebung Armbänder für Kinder.

 Das weitere Programm entnehmen Sie bitte unserem beigelegten Flyer.

 Wir würden uns freuen, wenn Sie uns zusammen mit Ihren Familien am Familienfest besuchen, gerne dürfen Sie auch die Familien der Tageskinder auf das Fest aufmerksam machen.

 

Terminverschiebung Erste Hilfe-Kurs 2018

Der Termin für den Erste-Hilfe-Kurs für Kinder in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen wird auf den 08.12.2018 verschoben. Alle Tagesmütter, die diesen Erste-Hilfe-Kurs 2018 benötigen werden aber noch einmal gesondert angeschrieben.

 

Betriebskostenpauschale

 Aus gegebenen Anlass möchten wir Sie darauf hinweisen, dass bei Betreuungen auch über 40 Stunden pro Woche nicht mehr als insgesamt 300,- € als Betriebskostenpauschale beim Finanzamt geltend gemacht werden können.

 Bei Rückfragen zu dieser Thematik können Sie sich gerne an Frau Karin Schätzl wenden.

 

 

Bildergebnis für Sommer bilderWir hoffen, Sie genießen die sommerlichen Temperaturen und die langen Sommerabende

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Silvia Kristl                                                                                                    Kathrin Kaufmann
Dipl. Sozialpädagogin (FH)
                                                           Dipl. Sozialpädagogin (FH)

 

 

 

 

 

FAQ´s des Bundesverbandes Kindertagespflege zum Thema Datenschutz:

 

Wie muss ich mit Daten wie Namen, Adressen, Telefonnummern umgehen?

 

Namen, Adressen und Geburtsdaten sind personenbezogene Daten, die am besten in einem verschlossenen Schrank aufbewahrt werden sollten. Wenn diese Daten elektronisch gespeichert sind (Computer, Tablet, Smartphone) müssen diese Geräte vor fremdem Zugriff geschützt werden, d.h. mit einem individuellen Passwort versehen werden. Dies ist besonders wichtig, wenn der Computer auch von anderen Personen benutzt wird. Der Zugang zu diesen Daten darf nur die Kindertagespflegeperson haben.

 

Wie müssen Informationen über die Kinder aufbewahrt werden?

 

Namen, Adressen und Geburtsdaten sind personenbezogene Daten, die am besten in einem verschlossenen Schrank aufbewahrt werden sollten. Weitere Informationen beispielsweise über den Gesundheitszustand (Allergien, Krankheiten, Entwicklungsstand usw.), Religion usw. sind besonders schützenswert und müssen in jedem Fall besonders geschützt werden. 

 

Wie lange müssen Daten aufbewahrt werden und wann müssen sie vernichtet werden?

 

Daten sollen nur solange aufbewahrt werden, wie der Zweck, zu dem sie erhoben wurden, besteht. Wenn z.B. ein Kind aus der Betreuung ausgeschieden ist, sollten die Daten vernichtet werden, es sei denn, es ist notwendig, die Daten für die Abrechnung oder für den Einkommensnachweis beim Finanzamt aufzubewahren.

 

Auch wenn jemand die Löschung seiner personenbezogenen Daten verlangt, müssen diese unverzüglich gelöscht werden.

 

Nach Artikel 17 Absatz 1 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sind personenbezogene Daten unter bestimmten Voraussetzungen auf Verlangen der betroffenen Person zu löschen. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Notwendigkeit der Verarbeitung zur Zweckerreichung entfallen ist, eine Einwilligung zur Datenverarbeitung durch die betroffene Person widerrufen wurde und es anderweitig keine Rechtsgrundlage für die Verarbeitung gibt.

 

Was sind besonders schützenswerte Daten?

 

Besonders schützenswerte Daten sind Informationen über die ethnische Herkunft, religiöse, philosophische und politische Überzeugungen und Meinungen, über Gesundheit und Sexualleben. 

 

Wie kann ich die anderen Eltern über die Erkrankung eines Kindes informieren?

 

In der kleinen Gruppe der Kindertagespflege ist die Geheimhaltung von Krankheiten schwierig. Dennoch sollte möglichst neutral informiert werden: "Bei uns ist ein Magen-Darm-Virus unterwegs". Wenn in einer solchen Situation nur ein Kind fehlt, liegt der Rückschluss nahe, dass es sich um dieses Kind handelt. Meldepflichtige Krankheiten müssen dem Gesundheitsamt natürlich gemeldet werden.

 

Darf ich Daten auch im Computer oder auf anderen elektronischen Medien aufbewahren?

 

Für alle Zwecke, die mit der Kindertagespflege zu tun haben, dürfen die persönlichen Daten von Kindern und Eltern auch elektronisch gespeichert werden. Die Eltern müssen damit einverstanden sein, was man sich am besten schriftlich bestätigen lässt. Das kann z.B. in der Betreuungsvereinbarung mit aufgenommen werden. Wichtig ist: Der Zugang zu dem Gerät, auf dem die persönlichen Daten gespeichert ist, muss unbedingt durch ein individuelles Passwort geschützt sein. Wird z.B. ein Computer auch von anderen Familienmitgliedern genutzt, muss für das Konto der Kindertagespflegeperson oder für den Bereich, in dem die Daten gespeichert sind, ein gesondertes Passwort vergeben werden.

 

Was muss ich im Umgang mit Mails beachten?

 

Mailadressen sind auch personenbezogene Daten. Wenn Mailadressen weitergegeben oder veröffentlicht werden sollen, muss dafür das Einverständnis - am besten schriftlich - vorliegen. Bei der Versendung einer Mail an mehrere Empfänger, sollte im Feld "an" die eigene Mailadresse eingetragen werden und die anderen Empfänger unter "bcc". Somit sieht jeder Empfänger nur seine eigene Adresse und nicht die der anderen. Von denjenigen, die gerne ihre Mailadresse für die anderen Empfänger sichtbar machen wollen (um sich z.B. anschließend untereinander in Verbindung setzen zu können), können diese Adressen auch im Feld "an" oder in "cc" eingetragen werden.

 

Was muss ich im Umgang mit Fotos beachten?

 

Für jedes Foto, das anderen Personen weitergegeben wird (z.B. in einem Fotobuch) oder welches veröffentlicht wird (als Aushang) muss eine Einverständniserklärung abgegeben werden. Es ist auch möglich, eine grundsätzliche Zustimmung fürs Fotografieren zu erteilen. Die veröffentlichten Fotos sollten dennoch freigegeben werden. Für eine Veröffentlichung im Internet (Homepage, facebook u.a.) braucht es eine gesonderte Zustimmung. Auch der elektronischen Speicherung muss zugestimmt werden. Wenn jemand im Nachhinein doch die Zustimmung zur Veröffentlichung widerruft, muss das Foto entfernt werden. Leider kann man Fotos, die über soziale Medien weiterverteilt wurden, meist nicht mehr gänzlich "zurückholen".

 

Was darf ich bei facebook posten, über whatsapp verschicken usw.?

 

Grundsätzlich dürfen Fotos, auf denen einzelne Personen identifizierbar sind, nur ohne Zustimmung von Personen des öffentlichen Lebens (z.B. Politiker) veröffentlicht werden. Für alle anderen Fotos müssen die darauf erkennbaren Personen ihre Zustimmung geben. Für Kinderfotos braucht man das Einverständnis der Eltern. Eine Ausnahme sind Fotos, auf denen die Personen eigentlich nur zufällig "im Bild stehen", z.B. wenn Landschaften fotografiert werden oder wenn im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen wie z.B. Straßenfesten auf Fotos sehr viele Menschen abgebildet sind und einzelne quasi nicht identifizierbar sind.

 

Was muss ich bei der Gestaltung meiner Homepage beachten?

 

Für die Gestaltung einer Homepage gibt es Vorgaben, die das Impressum und den Datenschutz angehen. Dazu gibt es im Internet vielfältige Informationen.

 

Für die Veröffentlichung von Namen und anderen personenbezogenen Daten sowie für Fotos bedarf es der ausdrücklichen Zustimmung derer, die darauf erkennbar sind. Der Zweck der Veröffentlichung im Internet ist dabei gesondert zustimmungsbedürftig.

 

Welche Daten darf ich an das Jugendamt weitergeben?

 

Sämtliche Daten, die für das Betreuungsverhältnis in der Kindertagespflege relevant sind, müssen und dürfen an das Jugendamt bzw. den öffentlichen Jugendhilfeträger weitergegeben werden. Derjenige, dessen Daten weitergegeben werden, muss über darüber informiert werden und damit einverstanden sein. Am besten sollte das direkt mit im Betreuungsvertrag abgefragt werden.

 

Welche Daten darf z.B. mein Steuerberater sehen?

 

Steuerberater, Finanzbeamte und andere Personen, für die die Daten zur Erfüllung ihrer Tätigkeit erforderlich sind, dürfen diese natürlich auch bekommen. Allerdings sollte über die Weitergabe der Daten zu diesem Zweck informiert werden. Diese Personen sind auch aufgrund ihrer Tätigkeit zur Verschwiegenheit verpflichtet.

 

Was ist ein Datenschutzkonzept und brauche ich eins?

 

Ein Datenschutzkonzept besagt, dass schriftlich niedergelegt ist, wie eine Kindertagespflegeperson mit den personenbezogenen Daten von Eltern und Kindern umgeht, wie sie aufbewahrt und wann sie nach Beendigung des Betreuungsverhältnisses wieder vernichtet bzw. gelöscht werden. Dafür reicht auch eine knappe Liste oder Tabelle aus, es muss kein ausformuliertes Konzept sein.

 

 

 

 

 

Anhang 1 zum Betreuungsvertrag vom ___________ für das Kind_____________________

 

 

 

Erklärung über die Entbindung von der Schweigepflicht

 

 

 

Grundsätzlich besteht für jedermann ein Recht auf Wahrung des Sozialgeheimnisses. Dies bedeutet unter anderem, dass persönliche Sozialdaten nicht unbefugt erhoben, gespeichert bzw. übermittelt werden dürfen.

 

 

 

Aufgrund der Betreuung Ihres Kindes im Rahmen von öffentlicher Kindertagespflege besteht jedoch die Notwendigkeit für eine bedarfsgerechte Zusammenarbeit mit Sozialversicherungsträgern, Finanzbehörden und Jugendamt.

 

 

 

Die Sorgeberechtigten willigen in die Weitergabe solcher personenbezogener Daten durch die Tagespflegeperson an Sozialversicherungsträger, Finanzbehörden und Jugendamt ein, die für die Durchführung der Kindertagespflege notwendig sind.
Auf die Informationspflicht der Tagespflegeperson gem. §§ 43 Abs. 3 und 8a SGB VIII sind die Sorgeberechtigten im Rahmen des Betreuungsvertrages vom ___________ hingewiesen worden."

 

 

 

Ich entbinde die Tagespflegeperson

 

______________________________________

 (Vorname / Nachname )

 

______________________________________

 Anschrift

 

von der Schweigepflicht gegenüber dem Jugendamt, das für die Förderung der öffentlichen Tagespflege für mein Kind zuständig ist bzw. den dort zuständigen Mitarbeiter oder dessen Vertreter.

 

Ebenso entbinde ich diesen zuständigen Mitarbeiter oder dessen Vertreter von der Schweigepflicht.

Ich ermögliche hiermit die

 

0 Einholung von Informationen, die zur Betreuung Ihres Kindes notwendig sind

 

0 Übersendung von Unterlagen an das zuständige Jugendamt, welche zur Bearbeitung Ihres Antrages auf Förderung öffentlicher Tagespflege notwendig sind

 

0 ________________________________________________________________________

 

Ich wurde ausführlich über die Freiwilligkeit, Sinn und Zweck dieser Schweigepflicht-entbindung sowie die Folgen einer Verweigerung beraten. Diese Erklärung ist jederzeit widerrufbar.

  

 

_____________________________       ______________________________________________

 Ort, Datum                                                      Unterschrift der sorgeberechtigten Elternteile

 

 

 

                                                           ______________________________________________

                                                            Vorname / Nachname

 

 

 

                                                           ______________________________________________

                                                         Anschrift

  

                                                           ______________________________________________

  

Anhang 2 zum Betreuungsvertrag vom ___________ für das Kind_____________________

 

 

 

Aufklärung bei Datenerhebung nach Art. 13 DS-GVO

 

 

 

Für die Verarbeitung der Daten ist        _________________________

                                                                   (Tagespflegeperson)

 

verantwortlich. Sie können auf den folgenden Wegen mit mir Kontakt aufnehmen:

  

_______________________________________________________________________________

 Name/ Vorname                                Adresse

 _______________________________________________________________________________

 Tel.                                                                    Email:

Die Angaben im Betreuungsvertrag brauche ich, um die Betreuung Ihres Kindes im Rahmen öffentlicher Kindertagespflege leisten zu können. Die Rechtsgrundlage dafür ist § 23, §24 SGB XIII

 

Ihre Angaben sind freiwillig.

 

Wenn Sie keine Angaben oder keine vollständigen Angaben machen, kann ich die Betreuung Ihres Kindes nicht leisten.

Die von Ihnen gemachten Angaben speichere ich in elektronischer Form in

_____________________________________________________________________________

Ich speichern Ihre Daten nur solange ich sie benötige. Die Daten werden daher nach Ablauf der steuerrechtlichen Ablaufpflicht (____ Jahre) nach Eintritt eines der folgenden Ereignisse gelöscht:

 0 Beendigung des Tagespflegeverhältnisses

 0 Beendigung meiner Tätigkeit als Tagespflegeperson

 0 ________________________________________________________________________

 

 Nach der Datenschutzgrundverordnung stehen Ihnen folgende Rechte zu:

  

  • Werden Ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, so haben Sie das Recht Auskunft über die zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu erhalten (Art. 15 DS-GVO).

  • Sollten unrichtige personenbezogene Daten verarbeitet werden, steht Ihnen ein Recht auf Berichtigung zu (Art. 16 DS-GVO).

  • Liegen die gesetzlichen Voraussetzungen vor, so können Sie die Löschung oder Einschränkung der Verarbeitung verlangen sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung einlegen (Art. 17, 18 und 21 DS-GVO).

  • Wenn Sie in die Datenverarbeitung eingewilligt haben oder ein Vertrag zur Datenverarbeitung besteht und die Datenverarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren durchgeführt wird, steht Ihnen gegebenenfalls ein Recht auf Datenübertragbarkeit zu (Art. 20 DS-GVO).

  • Sollten Sie von Ihren oben genannten Rechten Gebrauch machen, prüft die öffentliche Stelle, ob die gesetzlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt sind.

  • Weiterhin besteht ein Beschwerderecht beim Bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz.

 

Sie können Ihre Einwilligung in die Verarbeitung Ihrer Daten jederzeit widerrufen. Der Widerruf gilt aber nicht rückwirkend. Er macht die vor dem Widerruf stattgefundene Verarbeitung Ihrer Daten nicht rechtswidrig.  

    • Sie können sich beim Bayerischen Landesbeauftragten für den Datenschutz beschweren.

    • Zur Bearbeitung Ihre Antrags werden ich andere Personen und Stellen um Übermittlung von Daten bitten, und zwar das für den Antrag auf öffentliche Kindertagespflege zuständige Jugendamt, sowie

      __________________________________________

       

      __________________________________________

       

      __________________________________________

        

Sie haben das Recht, der Verarbeitung Ihrer Daten durch mich jederzeit zu widersprechen.“

  

Beschwerderecht

 Jede betroffene Person hat das Recht auf Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde, wenn sie der Ansicht ist, dass ihre personenbezogenen Daten rechtswidrig verarbeitet werden.

 Aufsichtsbehörde gegenüber öffentlichen Stellen ist der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz:

 

Der Bayerische Landesbeauftragte für den Datenschutz

                                                    Postfach 22 12 19, 80502 München (Postanschrift)

                                                    Wagmüllerstraße 18, 80538 München (Hausanschrift)

                                                                    Telefon: 089/212672-0

 

Fax: 089/212672-50

 

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Internet: www.datenschutz-bayern.de

 

 

 

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